Vorstellung: Smarthome im Alltag

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In der neuen Kategorie Smarthome im Alltag erfährst du, wie ich mein Smarthome-System im Alltag verwende, welche Geräte ich besitze und wie ich auf Ideen zur Erweiterung des Systems komme. Anleitungen zur Umsetzung von Erweiterungen findet ihr in der Kategorie Anleitungen. Die zugehörigen Tutorials werden aber auch im entsprechenden Blogpost verlinkt.

Die ersten Beiträge in dieser Kategorie werden sich damit befassen, wie ich mit dem Thema Smarthome in Berührung kam, wie ich mich auf ein System festlegte und wie mein Einstieg verlief.

Warum Smarthome?

Da ich mich schon immer für alle Arten der Technik und vor allem für technische Spielereien interessiert habe, ist es nicht verwunderlich, dass ich mich sehr schnell für das Thema Smarthome begeistern ließ. Doch wie genau bin ich eigentlich auf das Thema Smarthome gekommen? Das ganze ist mehr oder weniger zufällig passiert. An einem Nachmittag klickte ich mich durch die vorgeschlagenen Videos auf YouTube und bin irgendwann bei einem “My Home Automation System”-Video gelandet. Danach habe ich noch weitere der vorgeschlagenen Videos zum Thema Smarthome angesehen und war sofort begeistert. Nach kurzen Überlegungen habe ich mich dafür entschieden, mich noch weiter mit diesem Thema zu befassen und mir ein eigenen Smarthome-System anzulegen. Ich musste mich nur noch auf die Hard- und Software festlegen.

Warum Raspberry?

Jetzt, als mein Interesse am Thema Smarthome geweckt war, musste ich mich noch auf die passende Hardware festlegen. Zur Wahl standen einige Server-Fertiglösungen, wie zum Beispiel das Fibaro Homecenter 2, die jedoch aufgrund des hohen Preises und aufgrund der Tastsache, dass es sich dabei um Fertiglösungen handelte, bei denen der Spaß am Basteln fehlte, sofort ausschieden. Da fiel mir der Raspberry Pi wieder ein. Ich habe davor schon öfter mit dem Gedanken gespielt, mir einen Pi zuzulegen, wusste aber nie genau, welches Projekt ich damit realisieren sollte. Da ein Raspberry Pi inklusive Zubehör (SD-Karte, Gehäuse, WLAN-Stick & Netzteil) nicht einmal 60€ kostet, sehr wenig Strom benötigt, gegebenenfalls auch für andere Projekte verwendet werden kann, ein vollwertiger Computer ist und noch dazu ziemlich klein und leise ist, erschien er mir als beste Option für den Eigenbau eines Smarthome-Servers. Da es für den Raspberry viele Erweiterungsplatinen für die GPIO-leiste gibt, wollte ich klein anfangen und zu Beginn erstmal nur Funksteckdosen schalten.

433Mhz-Sender für den Raspberry Pi

433Mhz-Sender für den Raspberry Pi

Die ersten Schritte

Um das ganze zum Laufen zu bringen, musste ich also erstmal den Raspberry Pi einrichten. Nachdem das erledigt war, musste noch der Funksender angebracht und ein wenig Software installiert werden, um mit dem Pi Funksteckdosen schalten zu können. Doch da die Steuerung über die Kommandozeile alles andere als komfortabel war, habe ich mich dazu entschlossen, noch eine API zu schreiben, mit der man dann die Funksteckdosen übers Internet schalten kann.

Mein Einstieg in den Smarthome Bereich war also nicht wirklich teuer und erst recht nicht schwer. Für insgesamt ungefähr 75€ lässt sich an einem Nachmittag leicht ein erstes kleines Heimautomations-System einrichten, dass für erste Spielereien reicht.

Wenn du Fragen zum Thema Smarthome hast, kannst du mir gerne einen Komentar hinterlassen.

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